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Fruchtsäurepeeling

Ein Fruchtsäurepeeling kann das Hautbild deutlich verbessern, es wirkt beispielsweise gegen Akne, Pickel und Mitesser. Es handelt sich ebenfalls um ein oberflächliches, aber im Vergleich zum Alpha Peel stärker wirksames Peeling mit Glycolsäure. Das chemische Peeling wird in vier verschiedenen Konzentrationen angeboten, 20 %, 35 %, 50 % und 70 %. Es werden in der Regel vier Behandlungen im Abstand von 1-2 Wochen durchgeführt in ansteigender Konzentration (20 bis 70 %).

Das Peeling erfordert eine zweiwöchige Vorbehandlung mit einem 15 % fruchtsäurehaltigen Präparat (Neostrata 15 AHA Gel oder Creme).

Ablauf der Fruchtsäurebehandlung:

Zunächst wird die Haut gründlich gereinigt, entfettet und desinfiziert. Anschließend wird die Fruchtsäurelösung mit Wattepads gleichmäßig auf die Haut aufgetragen. Die Säurelösung wird einige Minuten auf der Haut belassen, bis eine leichte Weißverfärbung („Frosting“) sichtbar ist. Anschließend wird die Haut mit einem natriumbicarbonathaltigen Spray besprüht und dadurch die Säure neutralisiert. Der dabei entstehende Schaum wird abgewaschen und anschließend kühlende feuchte Kompressen aufgelegt. Den Abschluss der Behandlung bildet das Auftragen eines beruhigenden, entwicklungsfördernden Gels.

Zwischen den einzelnen Behandlungssitzungen (1-2 wöchiger Abstand) wird die Haut weiter mit dem AHA-Präparat (Neostrata Gel oder Creme) behandelt. Da durch die Behandlung die Lichtempfindlichkeit erhöht wird, müssen während und bis vier Wochen nach der Behandlung direktes Sonnenlicht und Solariumbesuche unterbleiben. Es sollte nicht behandelt werden bei akuten Infektionen (Herpes, Flachwarzen (Verrucae planae)).

Fruchtsäurepeeling