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Hautalterung und Lichtschäden

Der Alterungsprozess der Haut beginnt schon frühzeitig. Die Veränderungen werden etwa ab dem 30. Lebensjahr sichtbar. Man unterscheidet heute zwei Formen der Hautalterung: das „innere Altern“ (intrinsic aging) durch genetische Faktoren und Hormone und das „äußere Altern“ (extrinsic aging) durch äußere Faktoren. Dazu gehören an erster Stelle das UV-Licht, aber auch andere elektromagnetische Strahlen wie Infrarotlicht und Wärmestrahlen. An zweiter Stelle steht das Nikotin, danach kommen Stress, Lebensstil (Schlafmangel, Alkohol, Bewegungsmangel, vitaminarme, fettreiche Ernährung usw.) und Umweltgifte.

Das intrinsic aging ist gekennzeichnet durch eine trockene, raue, dünne und schlaffe Haut, durch feine Fältchen und durch Hauteinblutungen. Für das extrinsic aging ist eher eine buntscheckige Haut mit Pigmentflecken, aktinischen Keratosen (raue verhornte Hautkrebsvorstufen), mit erweiterten Äderchen und tieferen Falten und eine gefurchte Haut typisch. Beide Alterungsformen überlagern sich häufig.

Hautveränderungen im Sonnenlicht

Man schätzt, dass etwa 80 % der äußerlich sichtbaren Alterserscheinungen durch das Sonnenlicht bedingt sind. Durch chronischen UV-Licht-Einfluss kann es zur Entstehung von Hautkrebsvorstufen (aktinische Keratose, Lentigo maligna) und schließlich von weißem und schwarzem Hautkrebs kommen. Direkte Sonnenexposition sollte in der Zeit zwischen 11.00 und 15.00 Uhr möglichst gemieden werden. Falls diese unvermeidlich ist, sollte ein Lichtschutzmittel mit entsprechend hohem Lichtschutzfaktor (20-50) dem Hauttyp angepasst, verwendet werden.

Hautschäden durch Alter

Im Laufe des Alterungsprozesses kommt es zu einem Schwund sämtlicher Hautbestandteile. Die Oberhaut und Lederhaut verdünnen sich, Collagen- und elastische Fasern sind reduziert und die Fettschicht schrumpft um bis zu 30 %. Die Verminderung des Hyaluronsäuregehaltes der Lederhaut reduziert die Feuchtigkeit, durch Abnahme der Talgdrüsenfunktion nimmt der Fettgehalt ab. Alte Haut ist dünner, trocken, schlaffer und fältelt sich.

Hautdiagnostik

Die Pflege der Haut wird heute individuell auf den persönlichen Hauttyp und den aktuellen Hautzustand abgestimmt. Mit Hilfe moderner apparativer Methoden werden die wesentlichen Hauteigenschaften bestimmt, wie Hautdicke und -dichte, Wasser- und Fettgehalt, Elastizität und Lichtempfindlichkeit sowie das Ausmaß bestehender Lichtschäden.
Anhand dieser Ergebnisse und des gewünschten Behandlungseffekts können dann geeignete Pflegeprodukte ausgewählt werden.

Hautalterung und Lichtschäden

Weiterführende Informationen unter: Hautalterung und Lichtschäden Dermatologie

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